Was Hypnose wirklich ist
Viele Vorstellungen stammen aus dem Fernsehen: Jemand wird „in Trance versetzt”, verliert die Kontrolle und tut Dinge, die er*sie nie freiwillig tun würde. Das ist schlicht falsch, und es schreckt Menschen von einer Methode ab, die sehr hilfreich sein kann. Hier der Unterschied zwischen Mythos und Wirklichkeit:
Der Mythos
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Der*die Klient*in wird manipuliert oder verhext.
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Der*die Klient*in verliert den freien Willen und das Bewusstsein.
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Der*die Klient*in tut Dinge, die er*sie nicht tun möchte.
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Danach erinnert sich der*die Klient*in an nichts.
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Hypnose heilt von allein.
Was stimmt
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Bewusstsein und Kontrolle bleiben die ganze Zeit erhalten.
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Der*die Klient*in kann die Hypnose jederzeit selbst beenden.
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Das Unterbewusstsein nimmt nichts an, was den eigenen Werten widerspricht.
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Der*die Klient*in bleibt wach und aufmerksam.
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Sie unterstützt Veränderungen, die der*die Klient*in zwischen den Sitzungen weiter vorantreibt.
In der Praxis ist Hypnose ein Zustand konzentrierter, entspannter Aufmerksamkeit. Der*die Klient*in hört mich, kann sprechen und weiß, wo er*sie ist. Verändert wird nur, dass sich die Aufmerksamkeit bündelt und sich manche Themen leichter bearbeiten lassen.
Ein Werkzeug, keine Zauberei
Hypnose ist ein wirkungsvolles Werkzeug, aber sie ist keine Magie.
Babette Goldbach
Sie wirkt nur, wenn der Wunsch nach Veränderung vom*von dem*der Klient*in selbst kommt. Wer mit dem Rauchen aufhören will, weil der Partner einen Gutschein geschenkt hat, und nicht aus eigenem Wunsch, wird damit keinen Erfolg haben. Die eigene Motivation entscheidet darüber, ob es funktioniert, und was zwischen den Sitzungen getan wird, ist genauso wichtig wie das, was währenddessen geschieht.
Was in der ersten Sitzung passiert
Kommt ein*e Klient*in ausdrücklich wegen Hypnotherapie, gibt es in der ersten Sitzung eine kurze Erklärung, wie sie funktioniert, und, wenn die Zeit reicht, eine kleine Demonstration. Das sind sanfte Einstiegsübungen, zum Beispiel die Vorstellung, zwischen den Fingerspitzen wirke eine magnetische Anziehung. So bekommt der*die Klient*in ein Gefühl dafür, wie sich Hypnose anfühlt, und ich sehe, ob sie als Methode gut passt. Es gibt keinen Druck, und nichts, was man dabei falsch machen könnte
Wobei Hypnotherapie helfen kann
Ich setze Hypnotherapie bei ganz unterschiedlichen Anliegen ein. Besonders schnell kann sie wirken, wenn die Schwierigkeit klar umrissen ist.
- Konkrete Ängste und Phobien
- Angst vor öffentlichem Sprechen
- Depression und Burnout
- Zwangsstörungen
- Selbstwertgefühl
- Motivation
- Schlaf
- Rauchentwöhnung
Wie Hypnose sich in meine übrige Arbeit einfügt
Ich arbeite nicht ausschließlich mit Hypnotherapie. Meistens steht sie neben der kognitiven Verhaltenstherapie und der Akzeptanz- und Commitment-Therapie, und wir greifen auf das zurück, was für das jeweilige Anliegen am besten passt. Manche Klient*innen möchten von der ersten Sitzung an mit Hypnose arbeiten. Andere verzichten lieber ganz darauf, und auch das ist selbstverständlich völlig in Ordnung.
Wenn man sich noch unsicher ist
Eine Entscheidung für oder gegen Hypnotherapie vorab ist nicht nötig. Gemeinsam sprechen wir darüber, was sich der*die Klient*in erhofft, und ich sage ehrlich, ob Hypnotherapie dazu aus meiner Sicht etwas beitragen kann.
Wie der Einstieg gelingt
Ich biete Therapie auf Deutsch und auf Englisch an, persönlich im Zentrum von Kopenhagen oder online. Mehr zu meinem Hintergrund und meiner übrigen Arbeit gibt es im Hauptprofil.