Fehlangepasste Denkmuster
Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) konzentriert sich auf die Denkmuster des*der Klienten*Klientin. In der KVT arbeiten wir gemeinsam daran, Denkmuster zu identifizieren, die das Wohlbefinden des*der Klient*in beeinflussen. Häufige fehlangepasste Denkmuster beinhalten:
- Katastrophisieren (die Bedeutung von schlechten Dingen maximieren)
- Übergeneralisierung (negative Erfahrungen als Beweis dafür sehen, dass es immer schlecht sein wird)
- Schwarz-Weiß-Denken (“alle Dänen sind gemein und unfreundlich”)
- Gedankenlesen (sicher sein, dass wir wissen, was die Person denkt oder warum sie etwas getan hat)
- Emotionales Schlussfolgern (wenn wir fühlen, dass etwas wahr ist, scheint es wahrer zu sein, unabhängig von der Realität)
- Perfektionistisches Denken (“wenn ich nicht perfekt bin, dann bin ich nichts wert”)
- Personalisierung (Dinge zu persönlich nehmen oder Schuld akzeptieren, wenn es nicht unsere Schuld ist)
Wir alle engagieren uns manchmal mehr, manchmal weniger in diesen Denkweisen. Wenn sie zur Gewohnheit werden, können sie ein zentrales Merkmal von Depressionen, Angstzuständen, geringem Selbstwertgefühl und schwierigen Beziehungen werden. Oft haben Menschen biografische Gründe für die Entstehung von Denkmustern. Sie haben diese Gewohnheiten möglicherweise als Wege gelernt, um in der Welt sicher zu sein.
Wissen Ist Die Halbe Miete
In der kognitiven Verhaltenstherapie besteht der erste Schritt darin, die Denkmuster durch Besprechungen von Beispielen aus Ihrem Alltag zu identifizieren. Ein Bewusstsein für die eigenen Denkmuster zu entwickeln, ist die Basis für die nächsten Schritte in der Behandlung.
Sobald der*die Klient*in in der Lage ist, die Denkmuster zu erkennen, wie sie auftreten, kann er*sie beginnen, sie herauszufordern und bessere Wege zu finden, damit umzugehen. Zusammen können dann alternative Denkmuster entwickelt werden.






